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Kurzwoche im Ferienpark Hambachtal (jetzt roompot)

Kurzwoche im Ferienpark Hambachtal (jetzt roompot)

Für einen kurzen Urlaubstrip haben wir  uns, 2 Erwachsene und 2 Kinder (2/4), einen Kurzurlaub im Ferienpark Hambachtal gegönnt.

Der familienfreundliche Ferienpark mit seinen 266 Ferienhäusern und dem subtropischen Erlebnisbad liegt inmitten der wunderbaren Umgebung des Hunsrücks. Nur 1,5 Autostunden von Karlsruhe, Köln oder Frankfurt entfernt, beginnt hier das “Naturerlebnis Hunsrück”.

Der Ferienpark Hambachtal liegt  im Städtchen Oberhambach. In der näheren Umgebung befinden sich die Edelsteinstadt Idar-Oberstein, die Römerstadt Trier oder die Moselstadt Cochem.

Wir haben einen Kurzaufenthalt mit dem Titel „Hambachtal Hit“ gebucht.  Das Paket beinhaltet 3 Tage im 4 Personen Bungalow inklusive Frühstück und Abendessen als Menü oder Buffet (Getränke sind inklusive).  Der Preis für das Paket ist echt Spitze.

Ferienpark:

Der Ferienpark befindet sich im Umbruch, durch den Wechsel des Betreibers kam es zu einigen Störungen im Ablauf. Es fanden laufend Bau- und Renovierungsarbeiten statt. Teilweise waren die Arbeiten bereits abgeschlossen und man konnte erkennen das sich das Aussehen und die Qualität zum Vorteil verändert.

Der Park biete viele Einrichtungen:

• Subtropischer Aquapark. Wirklich sehr schön
• Saunalandschaft mit u.a. Hammam, Dampfgrotte, Kneippbad und Wintergarten
• Aktives Sportprogramm mit z.B. Tennis, angeln, Nordic Walking und Bogenschiessen
• Ausgiebiger Wellnessbereich  mit verschiedenen Massagen und Behandlungen
• Buffetrestaurant im neuen Wintergarten (Frühstücksbuffet & Abendbuffet)
• À la Carte Restaurant
• Sommerterrasse mit schöner Aussicht auf den See
• Treff
• Bar
• Bowlingbahnen
• Minigolf
• Spielhalle
• Tennisplätzen (In- und Outdoor)
• Verleih von verschiedenen Sportutensilien wie Nordic Walking Stöcken, Mountainbikes und Fahrrädern
• Kinderspielplatz am Hauptgebäude und im Park
• Parkplätze in der Nähe der Ferienhäuser und am Hauptgebäude
• Supermarkt
• Tagungs- und Veranstaltungsräume

Die Einrichtungen waren bereits renoviert oder wurden gerade renoviert.

Unterkunft

Unser Bungalow hatte noch den 70 Jahre Charme, laut Auskunft der Parkleitung sollen aber alle Bungalows renoviert werden. (teilweise bereits geschehen)
Die Zimmer waren sauber und gepflegt.

Verpflegung

Mit den Speisen waren wir rundherum zufrieden. Auch die Bedienungen waren freundlich und nett.
Reichhaltig, lecker und gute Auswaghl, sowie Getränke im Prei inbegriffen.

Aquapark

Für uns und unsere Kinder war der Aquapark das Highlight., mit Riesenrutsche, Jetkanal und schöner Badelandschaft und kleinem Bistro konnte man sich den ganzen Tag im Schwimmbad vergnügen.

Koos Kids Club

Diese neue Einrichtung war leider noch nicht eröffnet

Zusammenfassung

Netter Kurzurlaub mit einigen Einschränkungen, nach Fertigstellung der Renovierungsarbeiten werden wir den Park sicher mal wieder besuchen. Für kleine Kinder wirklich zu empfehlen.

Die meisten Arbeiten sind Ende 2008 Anfang 2009 abgeschlossen und somit dürfe einem schönen Urlaub nichts mehr entgegen stehen.

Der Park hält zwar keinem Vergleich zu einem Centerpark stand, der ist jedoch auch dreimal so teuer ist.

Das Moseltal

Das Moseltal

Das Moseltal ist bekannt als eines der schönsten Flusstäler Deutschlands und bietet sich daher als ideales Kurzreiseziel für ein Wochenende oder auch für einen erholsamen Jahresurlaub an. Die Mosel ist eingebettet zwischen den Wanderparadiesen Eifel und Hunsrück, welche sich ebenfalls von hier aus wunderbar erkunden lassen. Schwärmerische Loblieder auf diese Landschaft haben zwar schon die alten Römer gesungen, aber natürlich hat sich seitdem einiges verändert, der Reiz ist aber auch heute noch der gleiche, wenn nicht gar größer, denn die vergangenen Jahrhunderte, vor allem das Mittelalter, haben viele Spuren hinterlassen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten zwischen Trier und Koblenz lassen Ihren Aufenthalt zu einem Erlebnis werden. Versäumen Sie keinesfalls den Besuch von Koblenz mit dem „Deutschen Eck“ am Zusammenfluss von Rhein und Mosel mit dem kurfürstlichen Schloss und der berühmten Festung Ehrenbreitstein. Weiter flußaufwärts finden Sie bei Moselkern die weltberühmte Burg Eltz, welche bei Kennern als eine der besterhaltenen Burganlagen Europas gilt. Folgen Sie dem Flußlauf bis Cochem und entdecken Sie die herrliche Reichsburg, welche durch ihre Größe und ihre Lage auf einem schroffen Felsen hoch über der Stadt beherrschend für das Stadtbild ist. Mit ihren vielen zierlichen Spitztürmchen, Zinnen und Erkern wirkt sie fast märchenhaft, zumal sie eine der wenigen Burgen Deutschlands ist, die nach ihrer Zerstörung wieder aufgebaut wurde und heute ihr historisches Gesicht zeigen. Genauso beeindruckend ist auch der Blick, den man von der Burg aus auf das Moseltal mit seinen verträumten Mischwäldern, Wiesen und Rebhängen sowie die Altstadt hat. Die Stadt Cochem selbst ist eine Sehenswürdigkeit, sei es wegen ihrer engen, winkligen Gassen, der liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser mit den typischen Schieferdächern, des historischen Marktplatzes oder der alten Tore, Kirchen und Mauern. Cochem ist als Standort für Ihre Urlaubsreise sicher besonders zu empfehlen. Zahlreiche erstklassige Hotels, Pensionen, Privatzimmer, Campingplätze und eine wunderschöne Jugenherberge warten auf Gäste.
Empfehlung:
Moselromantik Hotel Panorama

Von hier aus erreichen Sie bequem zahlreiche Ausflugsziele wie das Kloster Maria Laach am Laacher See, die Formel Eins Rennstrecke Nürburgring mit den Megaevents Formel1 und der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft DTM, das deutsche Edelstein Museum in Idar-Oberstein, den steilsten Weinberg Europas und Klettersteig Calmont bei Bremm im Cochemer Krampen und so vieles mehr. Sportlich aktive Gäste finden in Cochem einen neuen Golfplatz mit 18 Loch Champignonchip Course, mit dem 9 Loch Platz und der Driving Range sind ideale Übungsmöglichkeiten gegeben, ergänzt noch von der Golfakademie.
Eine herrliche Perspektive bietet sich auch bei einer Fahrt auf einem der Moselschiffe, sei es tagsüber mit dem Besuch des malerischen Moselortes Beilstein oder bei Musik und Tanz am Abend, wenn sich die Lichter von Burg und Stadt im Wasser spiegeln.
Besuchen Sie die Jugenstilperle Traben-Trarbach, das Städtchen Bernkastel-Kues mit seinem mittelalterlichen Marktplatz, die „Schwarze Katz“ Stadt Zell, die Vulkaneifel mit den Maaren den Kraterseen und geniessen Sie die Fahrt vorbei an berühmten Weinbergslagen wie Zeller Schwarze Katz, Kröver Nacktarsch, Bernkasteler Doktor oder der bekannten Wehlener Sonnenuhr. Bei einer Fahrt entlang der Mosel, ganz gleich ob mit dem Fahrrad auf dem Moselradweg oder mit dem Auto glaubt man leibhaftig auf der Weinkarte eines guten Restaurants entlang zu gleiten.
Man war nicht wirklich an der Mosel ohne Trier Deutschlands älteste Stadt besucht zu haben. Dom, Basilika, Amphittheater, Marktplatz und natürlich die Porta Nigra sind ein absolutes Muss für jeden interessierten Besucher. Von hier aus regierte Kaiser Konstantin sein römisches Imperium und die Zeugnisse hiervon finden sich auch in den zahlreichen Museen wie dem Römisch-Germanischen Museum.
Einmal an der Obermosel angelangt bietet sich der Besuch von Luxemburg Stadt und Land an. Aber nicht die Europäische Kulturhauptstadt Luxembourg allein, sondern auch das Städtchen Echternach, Grevenmacher, Schengen und Vianden sind geschichtsträchtige und interessante Ziele. Wer nun noch weiter dem Lauf der Mosel durch Lothringen in Frankreich folgt wird es nicht versäumen wollen Thionville (Diedenhofen), Nancy oder Metz zu erleben. Wenn man sich bisher vorgewagt hat will man auch noch die Quelle der Mosel, in Frankreich Moselle genannt, dieses wunderschönen mäandrierenden Flusstales sehen. Die Mosel entspringt bei Bussang in den hohen Vogesen einem Mittelgebirge mit fast alpinem Charakter.
Wenn Sie nun glauben, dass nun alles beschrieben ist was es zu sehen und zu erleben gibt dann irren Sie gewaltig. Es gibt noch so vieles mehr, aber man muss ja nicht alles auf einmal machen. Heben Sie sich doch noch etwas für die nächsten Besuche auf und machen Sie es wie die Moselaner der bei solchen Gelegenheiten sagt: „Jetzt trinke mer erstemol ä’ Fläschelche Wein.“ Alle Orte an der Mosel und mehr Informationen zu Hotels finden Sie auf Moseltal.de

Familienurlaub an der Mosel (Landal Sonnenberg)

Familienkurzurlaub im Landal Ferienpark Sonnenberg, Leiwen an der Mosel

Für einen kurzen Ausbruch aus dem Alltagstrott haben wir uns nach einem preisgünstigen Kurzurlaub für unsere Familie (2 Erwachsene + 2 Kinder) umgesehen, ein Hotel kam für uns nicht in Frage, da wir gerne 2 Zimmer zu Verfügung haben, und diese in deutschen Hotels nicht vorhanden oder einfach zu teuer sind. Somit war ein Ferienpark oder eine Ferienwohnung die Alternative. Bei Ferienwohnungen fehlt meist das Rahmenprogramm oder die Freizeiteinrichtungen. Die Wetterunabhängigkeit war uns auch wichtig und so blieb eigentlich nur ein Ferienpark übrig. Im Internet sind wir dann auf die Landal Ferienparks aufmerksam geworden die eine günstige Alternative zu den bekannten Center Parks bieten.

Zum guten Schluss haben wir uns den Landal Ferienpark Sonneberg in Leiwen entschieden, mit einer Fahrzeit von ca. 3,5 Stunden ab Baden-Baden ist er für uns gut erreichbar.

Die Anreise erfolgte per PKW und war recht relaxet.  Die Autobahnen in Rheinland Pfalz sind relativ wenig befahren.

Über den Ferienpark

1. Ferienhäuser

Wir haben uns für das Ferienhaus 4E entschieden, ausgelegt auf 4 Personen. Das Haus bietet folgende Räumlichkeiten: 2 Schlafzimmer, Bad, WC, offene Küche mit Essecke, sowie eine Sitzecke. Eine Terrasse mit Stühlen und einem Tisch befindet sich hinterm Haus. Das Haus war in einem guten Zustand und mit allem notwendigen Ausgestattet. TV, Mikrowelle, Mikrowelle, Radio mit CD-Player usw.
Der Parkplatz war direkt vor dem Haus. Wir waren mit unserem Haus zufrieden.
Wir konnten auch einen Blick in die Luxushäuser werfen die zusätzlich mit Sauna, DVD - Player, Stereoanlage einem zweiten Fernseher und weiteren Annehmlichkeiten ausgestattet sind.  Diese Ferienhäuser sind sicher eine gute Alternative. Der Ferienpark verfügt ebenso über Mobilheime und Campingplätze.

2. Ferienanlage / Zustand

Die Ferienanlage liegt wunderschön auf dem Sonnenberg, man hat vom dazugehörigen Wildgehege eine wunderschöne Aussicht über das Moseltal und die Ortschaft Leiwen. Die Anlage befand sich in einem gepflegten Zustand. Einziger Nachteil durch die Höhenlage waren die aufsteigenden und abfallenden Wege.

3. Einrichtungen

Hallenschwimmbad mit separatem Kinderplanschbecken und mehreren Wasserattraktionen (klein aber fein)
Solarium, Sauna und Türkisches Dampfbad (alles sehr gepflegt)
Bowlingbahnen (leider nicht genutzt, deshalb keine Aussage
Spielautomaten/ Internetecke (wie man es so kennt)

Überdachte Kletterwand (für Kinder ab 9 Jahre) Wirklich Top und eine Herausforderung
Bollo-Club für die Allerkleinsten (jeden Tag unterschiedliche Aktivitäten z.B. Basteln, Malen
Großes Indoor-Spielparadies im Stil einer Ritterburg (war der Renner bei unseren Kids)
Eine große Minigolf-Anlage.
Mehrere Tischtennisplatten, und Spiel- und Sportplätze mit diversen Spielgeräten.
Ein kleines Wildgehege.

Die Brasserie Timber’s mit großer Terrasse und einer reichhaltigen Speisekarte. Wir haben bei der Buchung gleich ein Dinner ein Raclettemenü im Ferienhaus sowie ein Frühstück mitgebucht. Essen war sehr gut und das Preisleistungsverhältnis stimmte auch. Das Ambiente ist modern und gemütlich das Personal freundlich.

Im Park gibt es noch einen Parksnack (haben wir nicht getestet) und den Parkshop (Auswahl ist in Ordnung).

4. Umgebung
Wunderschöne Gegend mit vielen Sehenswürdigkeiten, Freizeitparks, Zoos- und Tiergehegen.
Nur wenige Gehminuten vom Park ist ein wunderschönes Freibad mit herrlichem Panoramablick.
Als Ausflugziel ist z.B. die Stadt Trier zu empfehlen. Eine Schifffahrt auf der Mosel ist ein gemütliches Vergnügen. Die Gegend ist auch wunderschön für Radtouren.

War ein wunderschöner Urlaub für uns, den Kindern hat es Prima gefallen und somit konnten auch wir Eltern uns erholen. Der Landal Park Sonnenberg bei Leiwen ist wirklich zu empfehlen.

Trier - älteste Stadt Deutschlands

Trier - ein Tag für die Seele

Als Eltern von zwei kleinen Kindern (1 und 4) ist schwierig sich mal eine Auszeit zu gönnen. Wir versuchen jedoch ein mal im Jahr einen Städtetrip (natürlich ohne Kinder) zu unternehmen. Die Reisedauer sollte zwischen 2 und 3 Tagen liegen d.h. eins bis zwei Übernachtungen.

Nachdem wir die altbekannten Städtetouren nach München, Berlin, Hamburg bereits hinter uns hatten, suchten wir nach einem Ziel das relativ schnell zu erreichen und trotzdem attraktiv ist. Dazu haben wird einfach einen Kreis mit einem Radius von 400km um unsere Stadt (Rastatt in BW) gezogen und uns angeschaut welche größeren Städte die uns interessieren in diesem Gebiet liegen, und so sind wir auf die Stadt Trier gekommen.

Nachdem wir uns entschieden hatten, mussten wir die Anfahrt klären, das war schnell entschieden. Die Bahnanbindung war miserabel und so kam eigentlich nur der PKW in Betracht. Über das Internet haben wir dann unser Hotel gesucht und uns schließlich für das Nell´s Park Hotel entschieden.

Das Hotel liegt ruhig im gleichnamigen,, stadtgrößten Nell´s Park. Bis zur Porta Nigra sind es ca. 2 km. Eine Bushaltestelle ist etwa 200m vom Hotel entfernt. Das Hotel ist wirklich schön gelegen und hat eine klasse Atmosphäre. Es ist sehr romantisch und genau das richtige für einen entspannten Urlaub zu zweit. Zum Hotel gehört ein wunderschöner Rosengarten mit ca. 7000 Rosenstöcken auf 9000 m2 Fläche.

Wir sind Samstagsmorgens losgefahren und waren dann gegen 11.00 Uhr im Hotel (sehr einfach zu finden), haben den Koffer ausgepackt und sind dann gleich in Richtung Porta Nigra gelaufen. Nach ca. 20 Minuten gemütlichen Fußweges waren wir dann in der innen Stadt.

Dort haben wir uns erst mal einen kleinen Imbiss gegönnt, und uns dann gestärkt auf Entdeckungstour begeben.

Über Trier

Trier, 16 v. Chr. als “Augusta Treverorum” gegründet, ist mit einem Alter von etwa 2000 Jahren die älteste Stadt Deutschlands, liegt im Bundesland Rheinland-Pfalz und hat ca. 100.000 Einwohner. Trier liegt in der Mitte einer Talweitung des Moseltals mit dem Hauptteil am rechten Ufer des Flusses. Bewaldete und zum Teil mit Weinbergen besetzte Hänge steigen zu den Hochflächen des Hunsrücks im Süden und der Eifel im Norden an. Größere Städte in der Nähe sind Saarbrücken. Koblenz und Luxemburg. Seit 1986 ist Trier Weltkulturerbe der Unesco.

Sehenswürdigkeiten – Trier in einem Tag

Da wir nur einen Tag zu Verfügung hatte, haben wir uns auf die Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum konzentriert. Startpunkt war die

    Porta Nigra

Die Porta Nigra ist eines der am besten erhaltenen Tore der antiken Welt und das besterhaltene römische Stadttor diesseits der Alpen. Es gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist das Wahrzeichen der Stadt Trier. Es wurde ca. 180 nach Christus erbaut.

Danach die Fußgängerzone rauf, und erst mal einen Stopp beim Italiener, auf ne Pizza und ein Weizenbier bei strahlendem Sonnenschein. Gut gestärkt und guter Laune machten wir uns auf denn kurzen Weg zum Dreikönigenhaus (gegenüber Galeria Kaufhof), nur einige Meter weiter befindet sich der mittelalterliche Hauptmarkt mit der Steipe, dem Marktkreuz und dem Petrusbrunnen. Von dort aus Linkerhand ging´s zum

    Trierer Dom

Der Dom ist mit 1700 Jahren die älteste Kirche Deutschlands und Sitz des Trierers Bischofs. Der Dom ist ein wirklich Beindruckendes Bauwerk, und hat uns fasziniert. Im Inneren der Kirche befindet sich das kostbare Reliquie der „Heilige Rock“, die Tunika Christi. Die große Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 wird vom 13. April bis zum 13. Mai stattfinden, dort wird die Reliquie zum ersten mal seit 1996 gezeigt.

Nach einer ausgiebigen Besichtigung des Doms haben wir uns die rechterhand liegende

    Liebfrauenkirche

Die Liebfrauenkirche ist die früheste gotische Kirche in Deutschland und ein Juwel mittelalterlicher Baukunst. Sie wurde circa 1260 nach Christus fertiggestellt

sowie die

    Römische Palastaula (Basilika)

ehemals Thronsaal von Kaiser Konstantin angeschaut. Derzeit befindet sich in dem imposanten Gebäude eine evangelische Kirche. Die Basilika ist der größte Einzelraum, der aus der Antike überlebt hat.

In der Innenstadt befinden Sich noch viele andere interessante Bauwerke die jetzt alle aufzuführen wäre müßig nähere Informationen können Sie auf der Homepage der Stadt Trier erhalten oder sich den Reisführer besorgen.

Nachdem wir uns bei einem Eis erfrischt hatten, machten wir uns zum Einkaufsbummel durch die Trierer Innenstadt auf. Die Anzahl der Geschäfte ist wirklich Top, und alle in einem dichten Umkreis, und so hatten wir innerhalb kurzer Zeit mehrere Einkaufstüten in der Hand. Jetzt brauchten wir eine Pause, also rein in den Bus, ins Hotel, Einkäufe ablegen, kurz Duschen und mit dem Bus wieder in die Innenstadt.

Mit knurrendem Magen machten wir uns auf die Suche nach einem Lokal, das gestaltete sich recht schwierig, das eine sagte uns nicht zu, das andere war besetzt und im nächsten saß keiner. Nach langer Suche begaben wir uns in das Lokal, in dem wir schon mittags einen Kaffee tranken. Uns wunderte das außer uns nur noch 2 andere Gäste in der Gaststätte waren, haben trotzdem unser Essen bestellt, zum einen Schweinemedallions sowie ein Rumpsteak mit Safranfäden. Wir waren echt positiv überrascht und könne das Lokal „Zur Steipe“ nur weiterempfehlen. Die Gaststätte ist an das Trierer Spielzeugmuseum angegliedert.

Nach einem weiteren Cocktail sind wir dann mit dem Bus ins Hotel gefahren, dort noch einen Absacker getrunken und todmüde ins Bett gefallen. Nach einem tollen Frühstück wieder auf die Autobahn und zurück nach Hause zu den Kindern.

Fazit: Anstrengender aber toller und für den Geist erholsamer Kurztrip, würden wir immer wieder machen.

p.s. Trier ist Startpunkt des Jacobsweg – Reisetipp für alle Radpilgerer

Jacobsweg

Über fast 800 km führt der Jakobsweg vom rheinland-pfälzischen Trier in das südfranzösische Le Puy. Dabei berührt er für wenige Meter das Großherzogtum Luxemburg, bevor er an der Mosel entlang nach Lothringen führt. Imposante und ehrwürdige Kathedralen sieht der Pilger in Städten wie Metz, Nancy und Dijon sowie Klosterruinen wie im legendären Cluny. Dabei passiert er die bis an den Horizont reichenden Weinranken und pilgert zum Teil im Tal der Loire. In diesem nützlichen Reisebegleiter beschreibt die Autorin präzise den Wegverlauf und die sich am Wegesrand befindlichen kulturellen und sakralen Sehenswürdigkeiten. Zum Abschluss wartet auf den Pilger die Jakobusstatue in der mächtigen und imposanten Kathedrale von Le Puy-en-Velay.

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